Sammlungsinventar (fr): STENOPES-DE-PETER-OLPE.pdf

 

Vidéo: Peter Olpe

 

2009 beendete der Basler Designer und Grafiker Peter Olpe, ein Mann des Bildes in all seinen Facetten, seine Karriere als stellvertretender Direktor der Schule für Gestaltung Basel. Er wollte sich beruflich neu orientieren und kontaktierte unsere Einrichtung auf der Suche nach einem geeigneten Aufbewahrungsort für die Früchte seiner Arbeit rund um das Thema der Lochkamera: eine mehr als 80 Kameras umfassende Sammlung, die er im Laufe seiner Experimente entworfen und gebaut hatte.

 

Die Lochkamera, die anstelle des Objektivs eine winzige Lochblende besitzt, ist hier kein industrielles Erzeugnis, sondern eine Eigenkreation in totaler Übereinstimmung mit den Bildern, die sie erzeugt. Die kastenförmigen Behälter, die an Architekturmodelle erinnern und wie Gebäude mit mehreren Fenstern manchmal mit mehreren Löchern versehen sind, bewahren im Inneren der so geschaffenen Räume die Spuren des Lichtes. Jede Kamera wird für einen bestimmten Verwendungszweck oder gar das Licht eines ausgewählten Ortes konzipiert.

 

Bald nach Erhalt dieser Sammlung entstand die Idee zu einer Ausstellung und einer Begleitpublikation (2012). Peter Olpe ging noch weiter und vertraute seine Licht einfangenden Konstruktionen verschiedenen Fotokünstlern an, die uns hier das Ergebnis ihrer Auseinandersetzung mit der Lochkamera liefern. Mehr als dreissig haben sich der Herausforderung gestellt…

 

Das Schweizer Kameramuseum, dessen Hauptaufgabe es ist, das Arbeitsgerät des Fotografen zu präsentieren, aber auch dessen Nutzer und die Bilder, die das Paar Mensch-Maschine erzeugt, freute sich ganz besonders, seinen Besuchern Peter Olpes aussergewöhnliche Arbeit präsentieren zu können: ein Ensemble von bemerkenswerter Ästhetik und Kohärenz, das in der Schweizer Fotografiewelt eine Sonderstellung einnimmt und bisher nur sehr selten in der Romandie zu sehen war.

 

PANAM, 1991

Dans le style architectural des aéroports des années 1950. Format: 56 × 180mm F = 48mm = 0,3mm F-stop = 1:160

Aeschlimann, 1990

Le titre fait allusion au coiffeur qui me coupait les cheveux dans les années 1950. Format: 56 × 56mm F = 44mm = 0,25mm F-stop = 1:180
Grande Place
1800 Vevey/Suisse
Heures d’ouverture:
du mardi au dimanche
de 11h à 17h30

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