Eine Zauberlaterne, wie funktioniert das?

Zu Beginn benötigt man eine Schachtel. Auf einer beliebigen Seite der Schachtel wird ein mit Linsen versehenes Rohr montiert, um so das spätere Bild zu vergrössern.

 

 Im Innern wird eine Öl- oder Petroleumlampe installiert und oberhalb dieser Lampe befindet sich ein Kamin, welcher als Rauchabzug dient. Um ein stärkeres Licht zu erhalten, kann hinter der Lampe ein Spiegel fixiert werden.

 

Um nun Bilder zu erzeugen, werden Glasplatten mit lebhafter und zugleich transparenter Farbe bemalt, sodass das Licht die Zeichnungen deutlich projizieren kann. Zur Projektion wird die Platte auf den Kopf gestellt in einen kleinen Spalt hinter dem Objektiv geschoben. Nun braucht es nur noch eine Leinwand: ein gegen eine Mauer gespanntes weisses Leintuch tut hier seinen Dienst. Nun setzt man sich ins Dunkle, schaltet die Lampe ein, und das Bild erscheint!

 

Stell‘ dir vor, wie so eine Projektion auf die Leute vor 300 Jahren gewirkt hat - für sie war so eine Vorführung magisch, ja gar furchterregend!

 

Illustration:

Frühe Form einer Zauberlaterne, um 1800

 

Grande Place
1800 Vevey/Suisse
Heures d’ouverture:
du mardi au dimanche
de 11h à 17h30

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