Ausstellung im Kompaktformat vom 18. März bis 21. Juni 2026
Seit 2025 verfolgt US-Präsident Donald Trump mit zunehmender Tendenz eine Politik der Zensur, die sich auf die US-Behörden und amerikanische kulturelle Institutionen erstreckt. Wörter und Ausdrücke wie Klimakrise, Feminismus, Geschlechteridentität oder auch Rassismus werden mit «woke» betitelt, einem abwertenden Begriff der sich auf progressive, linkspolitische Positionen bezieht und parteipolitisch genutzt wird. Präsident Trump hat den Gebrauch dieser Worte in Bundesbehörden untersagt, und nimmt speziell auch Museen wie zum Beispiel die Smithsonian Institution ins Visier. In diesem Licht betrachtet werfen die Bias der Künstlichen Intelligenzen, die von den Bundesbehörden eingesetzt werden, viele Fragen auf.
Das Schweizer Kameramuseum zeigt eine Auswahl an Fotografien aus dem Archiv des Grand Prix Images Vevey, das im Museum verwahrt wird. Diese könnten einer Zensur unterliegen, wenn die US-Richtlinien in der Schweiz zum Tragen kämen.
Zugang für die Öffentlichkeit
Die Ausstellung ist ab der Vernissage der Ausstellung Murmeln. Eine sehende Maschine, die KI nutzt (und unterwandert) öffentlich zugänglich.
Öffentliche Vernissage: Dienstag, 17. März 2026, 18 Uhr