Im Herzen der „Bilderstadt Vevey“ präsentiert das Schweizer Kameramuseum die Geschichte der Fotografen und der Fotografie in einem gewagten Rahmen aus alter und zeitgenössischer Architektur.
Die Ausstellung, die reich mit Fotos und Grafiken illustriert ist, die Fotografen bei der Arbeit zeigen, wartet mit einem Audioguide-System in Deutsch und Englisch sowie mit interaktiver Animation, Bildprojektionen und Videos auf, die das junge Publikum fesseln.
Dieses äußerst unterhaltsame Museum ist bei Touristen sehr beliebt, die sich von den herrlichen Gegenständen faszinieren lassen, die sie zum Teil selbst bedienen dürfen. An Feiertagen und in den Ferien können Sie bei einem Besuch des Labors selbst Ihr Analogfoto entwickeln.
Die Palette reicht von der Camera obscura und der Laterna magica oder anderen optischen Abbildungsgeräten bis hin zum digitalen Bild: diese erstaunliche Sammlung von Aufnahme-, Labor-, Blitz- und sonstigen Beleuchtungsgeräten, aber auch von Studiomobiliar ist eine Entdeckungsreise in das Leben der Fotografen von den Anfängen bis in unsere Zeit.
Im Laufe Ihres Museumsbesuches werden Sie die Entwicklung der fotografischen Verfahren von der Erfindung von Nicéphore Niépce bis zum digitalen Bild entdecken, mit den Stationen Daguerreotypie, Kalotypie oder Kollodium auf Glas, dann die Silberbromid-Gelatine-Trockenplatte, gefolgt vom Aufkommen der Zellulosenitrat- oder –azetatfilme oder auch das Autochromverfahren und die Farbverfahren.
