Im Herzen der „Bilderstadt Vevey“ präsentiert das Schweizer Kameramuseum die Geschichte der Fotografen und der Fotografie in einem gewagten Rahmen aus alter und zeitgenössischer Architektur.

 

Die mit Fotos und Grafiken reich illustrierte Ausstellung, welche Fotografen bei der Arbeit zeigt, ist ausserdem mit einem Audioguide-System in Deutsch und Englisch ausgerüstet. Interaktive Animationen, Bildprojektionen und Videos fesseln zudem das junge Publikum.

 

Die Faszination der wunderbaren gezeigten Objekte, welche teils von den Besuchern selbst bedient werden dürfen, macht dieses äusserst unterhaltsame Museum bei Touristen sehr beliebt.

 

An Ferien- und Feiertagen haben Sie dank unserem Animationsprogramm die Möglichkeit, im Fotolabor selbst Hand anzulegen und Ihr eigenes Bild zu entwickeln.

 

Die Palette reicht von der Camera obscura und der Laterna magica oder anderen optischen Abbildungsgeräten bis hin zum digitalen Bild: diese erstaunliche Sammlung von Aufnahme-, Labor-, Blitz- und sonstigen Beleuchtungsgeräten, aber auch von Studiomobiliar ist eine Entdeckungsreise in das Leben der Fotografen von den Anfängen bis in unsere Zeit.

 

Im Laufe Ihres Museumsbesuches werden Sie die Entwicklung der fotografischen Verfahren von der Erfindung von Nicéphore Niépce bis zum digitalen Bild entdecken, mit den Stationen Daguerreotypie, Kalotypie oder Kollodium auf Glas, dann die Silberbromid-Gelatine-Trockenplatte, gefolgt vom Aufkommen der Zellulosenitrat- oder –azetatfilme oder auch das Autochromverfahren und die Farbverfahren.

Neue Gesichter - Jean-Claude Péclet

Ausstellung vom 13. Februar bis 23 August 2020


Vernissage am 13. Februar 2020 um 18:00

Silberne Fotografie ist widerstandsfähig. Immer mehr Fotografen gewinnen das Interesse wieder oder entdecken es. Jean-Claude Péclet hat es immer schon praktiziert. Der Waadtländer Journalist, ehemaliger Chefredakteur von L'Hebdo und Gewinner eines Jean-Dumur-Preises 2007, widmet sich nun voll und ganz seiner Leidenschaft. Mit einer ehrwürdigen Rolleiflex aus dem Jahr 1938, die mit Schwarzweißfilm bestückt ist, porträtiert er junge Menschen, die von Leidenschaft und einem Sinn für kollektive Ziele angetrieben werden. Junge Landwirte, Klimaaktivisten, städtische oder olympische Sportler, Videospiel-Enthusiasten. Diese Z-Generation wird oft von der Kamera des Babyboomers überrascht, einer seltsamen Hülle, die auf dem Bauch steht und mit dem Kopf nach unten zum Sucher zeigt. Die rund vierzig Porträts in der Ausstellung werden ergänzt durch die Geschichte der Rolleiflex, deren Muttergesellschaft - Rollei - vor einem Jahrhundert in Deutschland gegründet wurde.

 

 


Neue Gesichter - Jean-Claude Péclet
Grande Place
1800 Vevey/Suisse
Heures d’ouverture:
du mardi au dimanche
de 11h à 17h30

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