Im Herzen der „Bilderstadt Vevey“ präsentiert das Schweizer Kameramuseum die Geschichte der Fotografen und der Fotografie in einem gewagten Rahmen aus alter und zeitgenössischer Architektur.

 

Die mit Fotos und Grafiken reich illustrierte Ausstellung, welche Fotografen bei der Arbeit zeigt, ist ausserdem mit einem Audioguide-System in Deutsch und Englisch ausgerüstet. Interaktive Animationen, Bildprojektionen und Videos fesseln zudem das junge Publikum.

 

Die Faszination der wunderbaren gezeigten Objekte, welche teils von den Besuchern selbst bedient werden dürfen, macht dieses äusserst unterhaltsame Museum bei Touristen sehr beliebt.

 

An Ferien- und Feiertagen haben Sie dank unserem Animationsprogramm die Möglichkeit, im Fotolabor selbst Hand anzulegen und Ihr eigenes Bild zu entwickeln.

 

Die Palette reicht von der Camera obscura und der Laterna magica oder anderen optischen Abbildungsgeräten bis hin zum digitalen Bild: diese erstaunliche Sammlung von Aufnahme-, Labor-, Blitz- und sonstigen Beleuchtungsgeräten, aber auch von Studiomobiliar ist eine Entdeckungsreise in das Leben der Fotografen von den Anfängen bis in unsere Zeit.

 

Im Laufe Ihres Museumsbesuches werden Sie die Entwicklung der fotografischen Verfahren von der Erfindung von Nicéphore Niépce bis zum digitalen Bild entdecken, mit den Stationen Daguerreotypie, Kalotypie oder Kollodium auf Glas, dann die Silberbromid-Gelatine-Trockenplatte, gefolgt vom Aufkommen der Zellulosenitrat- oder –azetatfilme oder auch das Autochromverfahren und die Farbverfahren.

Corinne Vionnet- ME.Here Now

Vernissage am 27. März 2018 um 18:30
28. März 2018 bis 26. August 2018

Die Bilder der in Vevey lebenden Fotografin Corinne Vionnet, die sich mit der Rolle der Fotografie angesichts der virtuellen Welt befasst, hinterfragen unsere Beziehung zum Raum und die Art und Weise, wie sie die Wahrnehmung unserer eigenen Person und unserer Umwelt beeinflusst. MOI. Ici Maintenant hält genau den Augenblick fest, in dem die Touristen vor der Kirche Sacré-Coeur mit ihren Mobiltelefonen diese fast immer identischen Erinnerungen an das einfangen, was paradoxerweise für sie eine einzigartige Erfahrung darstellt. Über das Ritual des Urlaubsfotos hinaus stellen diese Klischees, die häufig sofort geteilt werden, eine neuartige Form von Sprache dar. Diese anonymen Figuren mit ihren halb hinter ihrem Telefon versteckten Gesicht, sprechen unsere Art und Weise an, wie wir die Realität wahrnehmen; dies geht so weit, dass wir uns fragen, ob wir der Wirklichkeit ihr Surrogat, ihre partielle Wahrheit oder sogar die Irrealität vorziehen.

Corinne Vionnet- ME.Here Now
Grande Place
1800 Vevey/Suisse
Heures d’ouverture:
du mardi au dimanche
de 11h à 17h30

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