„If life is a video game, the graphics are great, but the plot is confusing and the tutorial is way too long.“

„If life is a video game, the graphics are great, but the plot is confusing and the tutorial is way too long.“

Eine Ausstellung von Cedric Zellweger

5. September 2026 – 10. Januar 2027

Als reichster Mann der Welt verkörpert Elon Musk unsere kollektiven Widersprüche im Zeitalter des Hyperkonsums. Der Unternehmer und ehemalige Berater des Präsidenten der Vereinigten Staaten ist Vater einer Patchworkfamilie mit 14 bekannten Kindern. Ausgehend von diesem ungewöhnlichen Werdegang entwickelt Cedric Zellweger ein ambitioniertes und kritisches Projekt, das unsere Gegenwart dokumentiert. Auf Flohmärkten oder über Online-Wiederverkaufsplattformen stöbert der Schweizer Künstler alle möglichen Spielzeuge, Figuren, Fotografien und Magazine auf. Über mehrere Wochen inszeniert er im Studio rund hundert gesammelte oder mithilfe eines 3D-Druckers gefertigte Objekte, die häufig an Angelschnüren aufgehängt sind, und hält sie mit einer analogen Kamera fest. Jedes Bild der Serie ist so von Hinweisen durchzogen, die auf das Weltgeschehen verweisen. Während seiner Residenz im Schweizer Kameramuseum im Rahmen der Biennale Images Vevey 2026 führt Zellweger seine an der ECAL/Ecole cantonale d’art de Lausanne begonnene Diplomarbeit fort, indem er eines seiner fotografischen Tableaus vor Publikum entstehen lässt. Mit einem von einem Tweet Musks inspirierten Titel seziert die Bildsequenz in analoger Form die Handlungen politischer Führungspersönlichkeiten und der «Tech-Giganten» und stellt die Frage: Ist dies die Welt, in der wir leben möchten?

Cedric Zellweger (geb. 1994) ist ein Schweizer bildender Künstler. Er verfügt über einen Master in Wirtschaftswissenschaften der Universität Zürich und ist Absolvent der ECAL/Ecole cantonale d’art de Lausanne. 2025 wurde er mit dem Prix Images Vevey x ECAL ausgezeichnet.

Eine Original-Szenografie von Images Vevey und dem Künstler

Kuration: Stefano Stoll und Images Vevey

Eine Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Kameramuseum, Vevey, als internationale Premiere präsentiert wird